Die Berliner Mauer für Kinder

Checkpoint Gallery

Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Die Führung der DDR riegelte die Grenze zu West-Berlin ab; an der Friedrichstraße richtete sie einen von sieben inner-städtischen Grenzübergängen ein. Als Schauplatz der direkten Konfrontation zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion ist er ein besonderer Erinnerungsort, nicht nur für Deutsche aus Ost und West, sondern für Menschen aus aller Welt. Heute erzählt eine Open- Air- Ausstellung mit vielen, zum Teil großformatigen Fotos und kurzen Texten die Geschichte des Grenzübergangs und der Berliner Mauer. Die Ausstellung eignet sich als außerschulischer Lernort und Ziel für eine Exkursion mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 4 bis 6.

Was zeigt die Ausstellung?
Die Bildergalerie ist in vier Kapitel gegliedert. Sie behandelt u.a. die Themen:
A Checkpoint Charlie als Symbol der Blockkonfrontation
B Entstehung und Ausbau des Grenzübergangs
C Reste und Spuren der Berliner Mauer
D Die historischen Hintergründe für den Bau der Berliner Mauer

Für das Gespräch mit den Jahrgangsstufen 4 bis 6 schlagen wir folgende Auswahl vor:

Wer hat Berlin geteilt und warum?
Auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam beraten 1945 die Sieger des von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs, wie das politische Europa nach dem Krieg aussehen soll. Sie legen ihre Besatzungszonen in Deutschland fest und bestimmen ihre Sektoren in Berlin. Ein Großfoto zeigt die Staatsmänner am Verhandlungstisch. Karten zur Aufteilung Berlins verdeutlichen die »Vorgeschichte« der Berliner Mauer.

West-Berlin war eine Insel mitten in der DDR
Aus Berlin wurde eine Stadt, die in zwei Hälften geteilt war. Ein großes Luftbild von Berlin bietet eine erste räumliche Orientierung. Schülerinnen und Schüler können den Verlauf der Berliner Mauer rund um West-Berlin nachvollziehen. Ein großer Stadtplan ermöglicht eine Stadterkundung und regt mit seiner bildlichen Darstellung von Sehenswürdigkeiten an, bekannte Orte auf der Karte wiederzufinden.

Wie sah die Berliner Mauer aus?
Die Grenze um West-Berlin herum war mehr als das, was heute an einigen Stellen noch zu besichtigen ist: eine 3,60 Meter hohe Betonmauer mit einer Rohrauflage. Großformatige Luftbilder aus den 1980er Jahren zeigen das System der Sperranlagen in seiner ganzen Ausdehnung mit vorderer und hinterer Mauer, Wachtürmen und Todesstreifen. Es wird verständlich, warum nur wenigen Menschen die Flucht gelang.

Der Grenzübergang – ein Loch in der Mauer?
Die Berliner Mauer hatte fast dreißig Jahre Bestand. In dieser Zeit wurde sie ständig ausgebaut und perfektioniert. Die Ausstellung zeigt, wie der Grenzübergang an der Friedrichstraße zwischen 1961 und 1989 vom einfachen Postenhaus zur neunspurigen Abfertigungsanlage ausgebaut wurde. Anhand vieler Großfotos kann die historische Situation mit dem heutigen Stadtbild verglichen werden. Gibt es noch Spuren des alten Grenzübergangs?

Fluchtversuche und geglückte Fluchten
Mit dem Bau der Berliner Mauer war eine Flucht aus der DDR oder Ost-Berlin fast unmöglich geworden. Ein Flüchtling begab sich in die Gefahr, entdeckt und inhaftiert, verletzt oder auch getötet zu werden. Dennoch haben Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen immer wieder versucht, über die Mauer nach West-Berlin zu gelangen. Die Bildergalerie berichtet von zahlreichen gescheiterten aber auch von geglückten Fluchten am Grenzübergang Friedrichstraße.

Und heute? Auf den Spuren der Berliner Mauer
20 Jahre nach dem Fall der Mauer lassen sich noch immer Reste der Berliner Mauer finden. Die Ausstellung gibt einen Überblick und fordert zur Spurensuche heraus. Wer findet einen Hinweis auf den Verlauf der Mauer? Wer kennt einen »Mauerpark«? Welche Spuren hat die Berliner Mauer im Alltagswissen der Kinder hinterlassen

Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrern
Für Grundschulklassen werden an der Ausstellung Führungen angeboten.
Zeit: Montag bis Freitag 9.00 bis 15.00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten: pauschal 40,00 €
Teilnehmerzahl: maximal 25 Schüler/-innen
Treffpunkt: vor dem Eingang zum BlackBox-Gelände Kreuzung Zimmer-/Friedrichstraße

Optional: Führung mit Arbeitsbögen durch die Open-Air-Ausstellung am Checkpoint Charlie, danach Besichtigung des Asisi Panometers "Die Mauer" und eines Originalrestes der Berliner Mauer.
Kosten: 40,00 Euro pauschal + 3,00 Euro/Schüler Eintritt in das Asisi Panometer. 

Anmeldung unter: info@bfgg.de oder 030 216 35 71

Hier finden Sie die Arbeitsbögen für Exkursionen.pdf (1,5 MB) sowie das entsprechende Lösungsblatt

Als Vorbereitung zur Exkursion empfehlen wir die Arbeitsblätter des Portals Chronik der Mauer.

 

 

Aktuell

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Anmeldung für Schulklassen

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Bitte verwenden Sie für Anmeldung Ihrer Klasse unser Formular.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e. V
Wartburgstraße 42, 10823 Berlin, fon 030-2163571, info@bfgg.de