Martin-Luther-Gedächtniskirche_links

Die Zukunft der Martin-Luther-Gedächtniskirche

Die evangelische Martin-Luther-Gedächtniskirche im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Mariendorf wurde 1933 bis 1935 nach einem Entwurf des Architekten Curt Steinberg erbaut. Ihr fast unveränderter Innenraum ist ein einmaliges Dokument eines von nationalsozialistischer Ideologie dominierten kirchlichen Kunstprogramms.

Die Kirche und das angrenzende Gemeindehaus stehen unter Denkmal-
schutz. 2001 wurden an Kirchenfassade und Turm schwere Bauschäden festgestellt, die eine umfassende Sanierung erforderten. 2004 musste die Gemeinde die Kirche schließen. 

Mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landesdenkmalamts Berlin, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland ist es der Gemeinde gelungen, zunächst den Turm zu sanieren. Seit Dezember 2011 ist die Kirche wieder zugänglich. Sie wird für besondere Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die Sanierung des Kirchenschiffs ist geplant. 

Zugleich hat die Kirche mit Unterstützung des Landesdenkmalamts Berlin und des Berliner Beauftragten für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften eine historische Kommentierung mit zehn Informationstafeln zu Architektur und Kunstprogramm erhalten.  

Ein Beirat, in dem die evangelische Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf, der Projektentwickler STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH und das Berliner Forum vertreten sind, arbeitet an der langfristigen Entwicklung der Martin-Luther-Gedächtniskirche zum Lern- und Kulturort.

Das Berliner Forum ist innerhalb des Beirats für die Erschließung des historischen Ortes durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote verantwortlich.

Gruppenführungen können unter 030 216 35 71 gebucht werden.

  

 

 

 

Adresse

Adresse

Riegerzeile 1a in 12105 Berlin (Kaiser-/ Ecke Rathausstraße)
U 6 bis Westphalweg oder Bus 282 Rathausstr./Kaiserstr.

Aktuell

Aktuell

 

  • Bischof Dr. Markus Dröge hat am Mittwoch, den 28. März 2012 die Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf besucht. Er nannte die Kirche "ein einzigartiges historisches Zeugnis, das erschreckend anschaulich die verheerende Verquickung von Nazi-Ideologie und christlichem Glauben im Nationalsozialismus" zeigt. (Zum Wortlaut der Erklärung

 

 

      Leistungen

      Leistungen

      • Förderung der Ausstellung „Christenkreuz und Hakenkreuz - Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus“, 2007/2008
      • Fachtagung „Was wird aus der Martin-Luther-Gedächtniskirche?“: Planung und Durchführung, Förderung, 2007
      • Infotafeln an der Martin-Luther-Gedächtniskirche: Konzept, Finanzierung, 2007
      • Führungen seit 2007
      • Gutachten zur historischen Bedeutung und zukünftigen Nutzung der Martin-Luther-Gedächtniskirche, 2006

       

       

      Projektdaten

      Projektdaten

      I. Fachtagung

       „Was wird aus der Martin-Luther-Gedächtniskirche?“ (16./17.11.07)

      Planung und Organisation:
      Monica Geyler-von Bernus
      Prof. Dr. Stefanie Endlich
      Beate Rossié

      In Zusammenarbeit mit:
      Jugend Museum Schöneberg

      Projektförderung:
      Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart
      Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg:
      Abt. Schule, Bildung, Kultur; Abt. Bauwesen

      II. Infotafeln am Baugerüst der Martin-Luther-Gedächtniskirche

      Konzept:
      Monica Geyler-von Bernus
      Prof. Dr. Stefanie Endlich
      Beate Rossié

      Gestaltung:
      Sabine Klopfleisch

      Projektförderung:
      BVV Tempelhof-Schöneberg
      Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V.
      Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf

      III. Gutachten

      Wissenschaftliche Mitarbeit:

      Monica Geyler-von Bernus
      Prof. Dr. Stefanie Endlich
      Beate Rossié

      Redaktion und Projektmanagement:
      Monica Geyler-von Bernus

      Finanzierung:
      Kirchliches Bauamt der EKBO (Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Oberschlesische Lausitz)

      Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
      Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e. V
      Wartburgstraße 42, 10823 Berlin, fon 030-2163571, info@bfgg.de