Checkpoint Charlie Gallery - Bildergalerie an der Friedrichstraße

Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Die Führung der DDR riegelte die Grenze zu West-Berlin ab; an der Friedrichstraße richtete sie einen von sieben innerstädtischen Grenzübergängen ein. Er ist heute ein besonderer Erinnerungsort – nicht nur für Deutsche aus Ost und West, sondern für Menschen aus aller Welt.

Wie die Berliner Mauer insgesamt steht auch dieser ehemalige Übergang für das brutale Grenzregime der DDR. Als Alliierter Checkpoint „Charlie“ ist er zugleich ein Symbol für die Verteidigung der westlichen Demokratie. In der geographischen Mitte des Eisernen Vorhangs gelegen - war der Grenzübergang Schauplatz der direkten Konfrontation zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion in Europa. 

Das Land Berlin will am ehemaligen Grenzübergang einen Ort der Dokumentation schaffen, der die verschiedenen Perspektiven zusammenführt: persönliche Schicksale, die deutsche und die europäische Dimension der Teilung sowie die weltpolitischen Bezüge während des so genannten Kalten Krieges. 

Im ersten Schritt wurde 2006 als Open-Air-Ausstellung des Berliner Forums die "Checkpoint Charlie Gallery“  eröffnet: An der Friedrichstraße berichten zwischen Zimmer- und Schützenstraße 320 Tafeln mit 175 großformatigen Fotos und kurzen zweisprachigen Kommentaren über die Geschichte und Bedeutung des ehemaligen Grenzübergangs. Im zweiten Schritt eröffnete im September 2012 die BlackBox Kalter Krieg. Als Preview auf die kommende Einrichtung des Zentrums Kalter Krieg präsentiert die BlackBox eine Medienausstellung zur internationalen Blockkonfrontation. Die Ausstellung soll dort so lange zu sehen sein, bis eine bauliche Lösung für die brachliegenden Grundstücke gefunden ist. 

Inhalt

An der Galeriewand auf dem Freigelände der BlackBox Kalter Krieg wird der von 1961 bis 1989 ständig perfektionierte Ausbau des Grenzübergangs vom Kontrollhäuschen bis hin zur neunspurigen Abfertigungsanlage gezeigt. Hier wird von zum Teil spektakulären, gescheiterten wie geglückten Fluchtversuchen an diesem Ort berichtet. Die Galeriewand an der Friedrich- und Zimmerstraße informiert über die Ereignisse am ehemaligen Grenzübergang und hebt die Bedeutung des Checkpoints als Symbol der internationalen Blockkonfrontation hervor: Fotos zeigen u. a., wie sich dort 1961 sowjetische und amerikanische Panzer gegenüberstanden. 

Die Präsentationsflächen auf dem Freigelände des asisi Panoramas DIE MAUER weisen auf andere Erinnerungs- und Gedenkorte, authentische Mauerreste sowie Museen und Dokumentationszentren zum Thema Deutsche Teilung/Berliner Mauer hin. Hier wird auch das Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer vorgestellt, das das Land Berlin in Abstimmung mit der Bundesrepublik Deutschland realisieren will. 

 

 

Aktuell

Aktuell

Die Bildergalerie am Checkpoint Charlie: Informationen zur DDR-Grenzübergangstelle Friedrichstraße und zum Checkpoint Charlie als Ort der internationalen Blockkonfrontation finden Sie an der Friedrichstraße sowie auf dem Freigelände der BlackBox Kalter Krieg. 

Mauer für Kinder

Mauer für Kinder


 

Broschüre

Broschüre

Die Broschüre zur Ausstellung ist an der BlackBox Vorort zu erwerben. (deutsch, englisch, italienisch) oder Bestellung unter:  oder www.gewerkverkauf.de

Einzelpreis: 2,90 Euro

 

Leistungen

Leistungen

Open-Air-Ausstellung Checkpoint Charlie: Konzept, Bild- und Textrecherche, Redaktion, Realisierung, 2006

Bauunterhaltung der Ausstellung: seit 2006

Broschüre Checkpoint Gallery (deutsch, englisch, italienisch): Konzept und Redaktion, 2007

Umbau und Aktualisierung: 2012
 

Projektdaten

Projektdaten

Konzept, Recherche und Realisierung:
Monica Geyler-von Bernus
Birgit Kahl

Projektleitung und Redaktion:
Monica Geyler-von Bernus

Mitarbeit:
Reinhard von Bernus
Cornelia Ganz
Barbara Hoffmann
u.a.

Wissenschaftliche Beratung:
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Produktionsbetreuung und bauliche Unterhaltung:
Cornelia Ganz

Design:
gewerk

Unterstützt aus Mittel des Hauptstadtkulturfond
www.hauptstadtkulturfonds.berlin.de

Sponsoren:
Wall AG
MKPI AG

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e. V
Wartburgstraße 42, 10823 Berlin, fon 030-2163571, info@bfgg.de