
An der Ecke Bernauer Straße / Ackerstraße bot seit Februar 2008 bis August 2011 eine 70 Meter lange Galeriewand Informationen zum Ausbau der Gedenkstätte Berliner Mauer und der geplanten Neugestaltung des Geländes. Die Dokumentation der Erweiterung der Mauergedenkstätte bis zum Jahr 2011 wurde regelmäßig aktualisiert. Außerdem wurden dort Auslobung, Verfahren und Ziele des Wettbewerbs präsentiert und die von der Jury ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten vorgestellt.
Gleichzeitig stellte die zweisprachige Ausstellung exemplarisch die Geschichte der Bernauer Straße seit 1961 dar. Am Beispiel der Grundstücke Ackerstraße 41 bis 43 sowie des II. Sophien-Friedhofs und der Evangelischen Versöhnungskirche dokumentierte sie mit mehr als 50 Fotografien die Zerstörung des Wohnquartiers für den Ausbau der Grenzanlagen durch das SED-Regime.
Die Ausstellung konnte täglich rund um die Uhr kostenlos besichtigt werden.
Seit Mai 2008 ist an der Kreuzung Bernauer, Eberswalder, Oderberger und Schwedter Straße eine weitere Bildergalerie zu sehen. Sie beschäftigt sich mit der Grenzsituation am heutigen Mauerpark und berichtet über die Einrichtung des ersten neuen Straßenübergangs nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989.
Projektleitung:
Monica Geyler-von Bernus
Mitarbeit:
Birgit Kahl
Gestaltung:
Gabriele Altevers
Bauleitung:
Cornelia Ganz
Finanzierung:
Der Regierende Bürgermeister von Berlin
Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten (Bildergalerie 1)
Gedenkstätte Berliner Mauer (Bildergalerie 2)